Menschen mit Migrationshintergrund, Gefangene an Orten, von denen die Öffentlichkeit ausgeschlossen ist und Menschen mit körperlichen und geistigen Besonderheiten sind unsere Partner*innen in den Projekten. Hier kommen Menschen zusammen, die Kompetenzen aus vielen Bereichen mitbringen und unterschiedliche Formen der Wissensproduktion ermöglichen. In dem Zusammenspiel dieser Akteur*innen, das ohne die künstlerische Intervention nicht denkbar ist, werden Grenzübergänge realisierbar.

Diese Arbeit mit Laien bringt spezifische Produktionsbedingungen mit sich. Vertrauen und eine künstlerische Sprache der Gleichberechtigung ist unser Fundament, um das Kennenlernen des Anderen überhaupt erst möglich zu machen. Eine Voraussetzung für die in die Tiefe dringende künstlerische Arbeit ist eine kontinuierliche, langfristige Zusammenarbeit.

 

Beteiligte Künstler*innen und cultural broker wie Emilia Hagelganz, Betty Schiel, Zofia Bartoczewicz, Lisa Domin, Ralf Tibor Stemmer, Anna Buchta verfolgen eigene Projekte, produzieren aber regelmäßig gemeinsame Arbeiten und Diskurse, mit denen sie Erfahrungen und Wissen zu den Themen Gesellschaft ohne Ausgrenzung, unterrepräsentierte Geschichten, Widerstand und Empowerment generieren und eine autonome Sprache entwerfen/ benutzen.