Schlaflabor: Sorry, ich muss schlafen!

Schlaflabor, Performance, work in progress

Schlaflabor: Sorry, ich muss schlafen!

Schlaflabor, Performance, work in progress

Der Zustand der Welt macht die Menschen müde; vor Überfluss an Wohlstand oder Erschöpfung durch Ausbeutung. Das Wissen über Schlaf ist dabei eng mit der Geschichte der Arbeit und der sozialen Konflikte verwoben. Darin, wie wir schlafen (sollen) spiegelt sich die Entwicklung neuer Techniken, genauso wie die jeweilige Alltagskultur. Welches Widerstandspotential bietet der Schlaf in einer neoliberalen 24/7-Gesellschaft? Als Schutzraum vor der unwirtlichen Welt ermöglicht das Schlaflabor Situationen, die sich den Anforderungen der Produktionssteigerung widersetzen. Alle sind eingeladen: zum Forschen und Träumen, zum Nähen von Schlafkostümen und zu kollektiven Improvisationen und Schlafperformances.

What potential for resistance does sleep offer in a neoliberal 24/7 world? The Transnational Ensemble invites you into its sleep laboratory to collectively resist the dictates of increased productivity: by researching and dreaming, by creating objects and situations.

Uyku laboratuvarı insanları artan üretkenliğin diktatörlüğüne topluca direnmeye çağırıyor: araştırarak ve rüya görerek, nesneler ve durumlar yaratarak.

Do. 17.9. - Sa. 19.9., 10-17 Uhr offene Nähwerkstatt - mit oder ohne Nähmaschine und 19 Uhr Showing

So. 20.9., 15 Uhr Showing

Eintritt frei, Anmeldung unter tickets@favoriten-festival.de oder vor Ort, begrenzte Platzanzahl, Sprache kein Problem

Ensemble: Abdullah Moradi, Amir Hosseini, Amir Jafari, Anna Buchta, Anna Hauke, Asmeret Aynom, Aurica Rostas, Betty Schiel, Celia Hickey, Chantal Baumann, Ciobana Trifan, Clara Gabo, Emilia Hagelganz, Fedja Hagelganz, Gabi Lincan, Halima Ibrahim, Hbret Brhane, Heymanot Tesfay, Jowhanna Tesfagergis, Lisa Domin, Naomi Cosma Rüttgers, Ralf Tibor Stemmer, Seratu Bah, Stephanie Müller, Yacouba Coulibaly, Zofia Bartoszewicz

Das Schlaflabor lädt dazu ein, sich den Anforderungen zur Produktionssteigerung gemeinschaftlich zu widersetzen: im Forschen und Träumen, im Herstellen von Objekten und Situationen.

1. September, 2020