Radikale Gastfreundschaft

Ankommen

Radikale Gastfreundschaft

Ankommen

In der Reihe "Ankommen" begeben wir uns aufmerksam und zärtlich auf die Spuren des zurückgekehrten Wolfs in den Wald. Wir hören den Stimmen von Aktivist:innen an der polnisch-weißrussischen Grenze zu, deren Hilfe von staatlicher Seite kriminalisiert wird, und lernen aus ihren Erfahrungen. Zugleich wenden wir uns unseren eigenen Körpern zu, erforschen Berührung und gehen der Frage nach, wie Empathie entstehen und wachsen kann.

Gemeinsam reflektieren wir hier die feinen Grenzen zwischen Fürsorge, Überforderung und Teilhabe und erkunden, wie sich Gastfreundschaft nicht nur denken, sondern als lebendige, gemeinschaftliche Praxis gestalten lässt. Dem gesamten Projekt liegt die Forderung nach Commons zugrunde – nach gemeinsam geteilten Räumen, Ressourcen und Verantwortungen.

Diese Reihe begleitet die zukünftige künstlerische Arbeit am Stück „Life Doesn’t Frighten Me At All“, inspiriert von Maya Angelous gleichnamigen Gedicht. Und ermöglicht als Rechercheformat den Besucher:innen, Wissen miteinander zu teilen und direkt am Produktionsprozess teilzunehmen. 

Die Abschlussveranstaltung dieser Reihe ist in Kooperation mit dem Gast-Haus e.V. in Dortmund geplant, einer Begegnungsstätte, die Menschen in schwierigen Lebenslagen einen Raum und Unterstützung bietet.

Gefördert von LAG NW und Kulturbüro Dortmund

Termine werden bald bekanntgegeben – sei dabei, um zu forschen und zu spüren!

Labsa 26. März, 2026