Neues Wachstum in Selbstorganisationen:

gemeinsam-sensibel-nachhaltig

Neues Wachstum in Selbstorganisationen:

gemeinsam-sensibel-nachhaltig

Labor für sensorische Annehmlichkeiten (LABSA) ist eine klassische “Grassroots” Organisation. In Zusammenarbeit mit vielen Kompliz:innen entwickelte sich über Jahre eine organische Struktur der Verwaltung von öffentlich unterstützter Projektarbeit:

"Wir arbeiten künstlerisch, unterstützt von intensiver Beziehungsarbeit. Das ist die Grundlage für eine immer weiter wachsende Community rund um die gleichberechtigte Teilhabe in der Einwanderungs-gesellschaft, also von uns selbst. Inhaltlich, strukturell, konzeptionell sind wir in letzten Jahren zusammen gewachsen mit internationalen und regionalen Kooperationspartner:innen. Junge Erwachsene sind seit vielen Jahren aktive und kreative Impulsgeber, sowie Co-Creators in künstlerischen Prozessen. Unser langfristiges Engagement bekommt immer mehr Zuspruch. Durch steigende Anfragen an Kooperationen und Interesse an unserer künstlerischen transkulturellen Herangehensweisen und Praxis, sehen wir ein steigendes Interesse der Öffentlichkeit. Allerdings spüren wir auch immer wieder, das wir in der aktuellen Struktur auch an unsere Grenzen stoßen. Jetzt möchten vorsichtig, rücksichtsvoll und weiterhin nachhaltig wachsen.

Die Förderung durch das Profil: Soziokultur Programm ist eine wunderbare Möglichkeit für uns unsere Entwicklungsprozesse neu zu beleuchten und sichtbar zu machen, sowie in einen intensiven Austausch mit Kollegin:innen zu gehen, um voneinander zu lernen. Unter Sichtbarkeit verstehen wir Formen von Kooperationen, Suche nach Wirkungsräumen, verstärkter digitale Präsenz unserer Community und Vereinsarbeit. Im Zentrum des Prozesses steht die Reflexionsarbeit im Team und mit engsten Kolleginnen aus weiteren Selbstorganisationen, sowie die Inspirationsuche für das gemeinsame Wachsen in die Tiefe."

Vite Joksaite 1. Juni, 2022