In drei künstlerischen und zivilgesellschaftlichen Interventionen treffen sich Zuschauer:innen, Koolaborator:innen und Künstler:innen in Workshops und Gesprächen, die sich mit Strukturen kritisch und aus marginalisierten Perspektiven auseinandersetzen. Welche künstlerische und aktivistische Praxis bietet uns die Möglichkeit, kulturelle Klischees akustisch und visuell zu durchbrechen, um eigenes kulturelles Wissen sichtbar zu machen?

2021

Digitale Verwandlung im Zwischenraum. Die analoge, praxisnahe und beziehungsaufbauende Kulturarbeit gibt hier den Orientierungsrahmen für das künstlerische Programm.

Die Arbeit aktiviert und unterstützt die Sichtbarkeit und Repräsentation unserer emanzipatorischen transnationalen Arbeit im öffentlichen digitalen Diskurs. Golnar Mehboubi Nejati und Marion Reis von vizibil erarbeiteten mit uns das Konzept und Design zu dieser Webseite, programmiert von Thorsten Hallscheidt.

Im Jahr der Bundestagswahlen in Deutschland recherchierten wir zum Thema Wie ist deine Verfassung? Diese kollektive Arbeit schließt an das Motiv der Pangaea Ultima an, eines spekulativen Superkontinents in ferner Zukunft, das Interkultur Ruhr in den vergangenen Jahren als Rahmenerzählung in ihrer Projektarbeit etabliert hat.

Der szenische installative Raum knüpft an die Erfahrungen von Menschen an, deren sozioökonomischer Status stark dazu beiträgt, wie sie schlafen und was sie träumen.

Die Trainings werden von Mitgliedern des Transnationalen Ensemble Labsa in Zusammenarbeit mit Gäst:innen, Expert:innen und Kurator:innen entwickelt und durchgeführt. Die Trainingseinheiten beinhalten direkte Gespräche und künstlerische Praxis, die alle Beteiligten auf eine selbstbestimmte Zukunft vorbereiten.  

2020

Der Tomorrow Club Kiosk wird im November zu einem temporären Fernsehstudio, in dem in den nächsten Wochen mehrere Episoden einer Webserie entstehen. Themen der einzelnen Folgen sind Träume, Schlaf und eine kritische Kulturgeschichte des Lichts.

Als Schutzraum vor der unwirtlichen Welt ermöglicht das Schlaflabor Situationen, die sich den Anforderungen der Produktionssteigerung widersetzen. Alle sind eingeladen: zum Forschen und Träumen, zum Nähen von Schlafkostümen und zu kollektiven Improvisationen und Schlafperformances.

Behutsam, ohne jemandem aufzudrängen, praktizieren wir Gemeinschaft über Unterschiede hinweg. Alle Besuche bedeuten konkretes Wissen und Input, das wir dann an ein breiteres Publikum in künstlerischen Begegnungen in unterschiedlichen Formaten und Orte weitertragen.

Ein Projekt der Sängerin und Schauspielerin Margaux Kier

2019

Die Grundidee besteht darin, Kulturangebote für Inhaftierte im Gefängnis zu schaffen und mit den Insassinnen in einen Dialog zu kommen.

Die Sapologie ist eine kreative Kunst, bei der man sich amüsieren kann.

Im Mittelpunkt der Theaterrecherche steht der DNA Test von My Heritage. Einige Schauspieler:innen haben einen gemacht, andere haben sich dagegen entschieden. Spielt das Wissen um das Ergebnis eine Rolle für das eigene Handeln? Ist es eine Bereicherung oder Bedrohung? Das theatrale Selbstexperiment ist eine Annäherung an neo-koloniale Strukturen und Realitäten. Dekolonisier dich selbst!

ist eine Schule für künstlerische, kuratorische und aktivistische Strategien des Transnationalen Ensemble Labsa. Kuratorïnnen aus NRW schaffen hier in Workshops und Aufführungen intensive Begegnungen mit Gastkünstlerïnnen, die ihren künstlerischen Ansatz teilen, um neue Denkräume zu eröffnen.

Begleitende Entwicklung von eigenen Projektbeiträgen! Workshop 22. - 23. November im Tomorrow Club Kiosk mit Vite Joksaite, Kulturmanagerin, Kuratorin und Gründerin der Initiative „unseen: discover & support“. Artist Talk - Workshop - Online Shop - Party ein Kooperationsprojekt mit der Initiative unseen: discover & support

Im Vordergrund der Veranstaltungen aus dem transnationalen Sektor steht die Frage, wie ein selbstbestimmtes Miteinander-Leben im 21. Jahrhundert aussieht und erfahrbar gemacht werden kann? Dieses Projekt ist unsere -auf praktisches Tun übertragene- Hoffnung.

2018

Das Theaterstück ist eine freie Aneignung der literarischen Vorlage L'empereur von Ryszard Kapuściński. Mit großem Willen für ein Theater der flachen Hierarchien und viel Charme verhandelt das Ensemble sein ganz persönliches realpolitisches Leben – irgendwo zwischen einem afrikanischen Kaiserhof und der Tanzfläche.

2016

Das Ensemble beschäftigt sich unablässig mit Emigration, die sowohl nach innen, wie auch nach außen stattfindet. In fünf Monologen thematisieren sie was passiert, wenn es schwierig wird den Bedürfnissen nach Sicherheit und Selbstentfaltung gerecht zu werden und man als „Problem“ identifiziert wird.

Be part of the transcultural process... Bring deine Geschichten mit, teile, was Du kannst, zeig, was dich interessiert!

Das seit 2016 jährlich stattfindende, sommerliche Festival widmet sich der Kunst der Mixophilie, jener hoffnungsvollen Entwicklung, die Freude an Vielfalt und Verschiedenheit in den Vordergrund stellt.